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Wie plant man die Warenverteilung im Lager?

Wie plant man die Warenverteilung im Lager?

Die richtige Anordnung der Produkte im Lager beschleunigt den gesamten Warenfluss. Es gibt mehrere Kriterien und Planungsstrategien, anhand derer der geeignete Lagerplatz für ein bestimmtes Sortiment bestimmt wird.

Der Standort der Ware kann in zwei Arten unterteilt werden. Der erste ist ein fester und definierter Warenort, der zuvor einem bestimmten Produkt zugewiesen wurde, wodurch es einfacher ist, die Ordnung im Lager aufrechtzuerhalten. Die zweite Möglichkeit besteht darin, Ladungen zufällig an der Stelle zu platzieren, an der derzeit ein freier Palettenplatz vorhanden ist. Sehr oft verwenden Lagerhäuser zwei Strategien gleichzeitig, z. bei Annahme einer Lieferung. Neue Produkte werden zunächst in einem zufälligen freien Slot platziert und erst dann ihre konkreten Standorte geplant.

Wie plant man die Warenverteilung im Lager?

Bei der Planung der Sortimentsgestaltung lohnt es sich, die folgenden Warenparameter zu berücksichtigen und die Produkte danach zu gruppieren. Einer der wichtigsten Parameter sind die Eigenschaften der Ware. Bei der Bestimmung des Standorts eines bestimmten Produkts werden folgende Faktoren berücksichtigt: seine Abmessungen und sein Gewicht. Die schwersten und größten Waren werden auf den untersten Ebenen platziert, während kleinere und leichtere oben im Regal platziert werden. Dadurch lassen sich sperrige Produkte beim Kommissionieren (z. B. mit Hilfe eines Gabelstaplers) leichter herausziehen. Wenn Sie diese Regel einhalten, können Sie die Sicherheit im Lager gewährleisten und das Risiko einer Beschädigung des Lagerregals oder seines Zusammenbruchs verringern. Für kleine Produkte werden oft mehrere Standardkartonabmessungen angegeben, in denen kleinere Produkte gelagert werden. Auf diese Weise ist es einfacher, Ordnung im Lager zu halten und die Verteilung eines bestimmten Sortiments zu planen. Ein weiteres Kriterium ist auch die Art der Lagerung, z.B. Chemikalien oder Lebensmittel sollten streng definiert gelagert werden. Einige Produkte müssen beispielsweise bei der richtigen Temperatur gelagert werden oder können aufgrund ihrer Witterungsbeständigkeit im Freien gelagert werden. Dadurch können Sie Platz im Lager sparen oder ganz darauf verzichten. Dazu gehört auch, die Waren zu gruppieren und in den entsprechenden Abschnitten zu platzieren, sodass Produkte der gleichen Art nahe beieinander liegen (aber sie sind ordnungsgemäß gekennzeichnet, um beim Kommissionieren nicht verwechselt zu werden). Je nach Sortiment lohnt es sich, den Abstand zwischen den Regalen zu bestimmen. Wenn im Lager großformatige Produkte vorhanden sind, sollten breite Gänge geschaffen werden, damit Gabelstapler frei manövrieren können. Sind die Waren hingegen klein und das Lager klein, können an manchen Stellen schmalere Gänge geschaffen werden, aber mit dem richtigen Abstand, um die Ware ungehindert aufnehmen zu können. Bei der Organisation eines Lagers ist es unerlässlich, Produkten und Standorten entsprechende Kennzeichnungen zuzuweisen. Wenn das Lager bereits in Zonen, Korridore und Regale unterteilt ist, sollten diese richtig beschrieben werden. Je nach Ihren Vorlieben und Ihren Systemen können Zonen mit Zahlen, Buchstaben oder Codes gekennzeichnet werden.

Lagerplatzierungsstrategien

Bei der Planung der Warenplatzierung können FIFO- oder LIFO-, FEFO-Strategien hilfreich sein.

FIFO (First in First Out) ist eine Methode zur Organisation der Verteilung und des Warenflusses und bedeutet „first in, first out“. Es besteht darin, das Sortiment bei der Annahme der Ware in der Reihenfolge zu trennen, in der sie im Lager angekommen sind. Dadurch wird bei der Kommissionierung der Bestellung zuerst die Ware abgeholt, die zuerst ins Lager gekommen ist. Diese Methode ist eine der beliebtesten und wird im Fall von Lebensmittelprodukten verwendet.

Das umgekehrte Verfahren ist LIFO (Last In First Out), d.h. die zuletzt eingegangene Ware wird zuerst an den Kunden freigegeben. Das Verfahren empfiehlt sich besonders für schwere Güter, die lange gelagert werden können.

Eine FIFO-ähnliche Technik ist FEFO (First Expired First Out), dank der Waren mit Ablaufdatum als erste das Lager verlassen. Dadurch wird die Verschwendung von Produkten mit einem bestimmten Verfallsdatum minimiert.

Einige Lager nutzen auch die Methode der Warenflussordnung. Nach einiger Zeit lohnt es sich auch zu analysieren, welche Produkte sich am häufigsten verkaufen und diese beispielsweise in der Nähe einer Packstation zu platzieren. Andererseits können die Produkte, die sich am wenigsten verkaufen, hinten im Lager platziert werden. Dadurch wird der gesamte Warenfluss deutlich verbessert.

Es lohnt sich, Ihre Lagerressourcen von Zeit zu Zeit zu analysieren, um zu sehen, ob die gewählte Methode funktioniert, und eine Neuorganisation zu planen. Egal, ob Sie nur die Organisation des Lagers planen oder mehr Platz darauf schaffen möchten, sorgen Sie mit den oben genannten Punkten und dem 3D Smartload Planer für die richtige Planung! Neue Flächen sind in Kürze verfügbar, mit fertigen Lagern. Registrieren und 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen!